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Der Club der guten Hoffnung
Wer wir sind und was wir wollen
Der Club der guten Hoffnung ist eine Aktion zur WM 2010 in Südafrika. Die ökumenische Kampagne steht allen Menschen offen. Wir wollen die Öffentlichkeit für die Situation der Menschen in Südafrika sensibilisieren, ausgewählte Projekte unterstützen und die Möglichkeit schaffen, dass sich Deutsche und Südafrikaner kennenlernen.
Unterdrückung hat einen Namen: Apartheid
Was schießt euch als erstes durch den Kopf, wenn ihr an Südafrika denkt? Klar, Fußball, tolle Spiele, spektakuläre Tore, und - natürlich - Vuvuzelas. Doch die WM ist vorbei und für die Menschen am Kap hat der Alltag wieder begonnen. Und der ist gar nicht so bunt, wie manche vielleicht denken.
Südafrika war viel Jahrzehnte hindurch im Würgegriff des Apartheidsystems gefangen. Apartheid ist ein Wort aus Afrikaans, der Sprache der Buren, und bedeutet "getrennt", "einzeln". Die Periode der Apartheid begann bereits Anfang des 20. Jahrhunderts. Es herrschte eine Politik der offenen Rassendiskriminierung. Weiße hatten das Sagen, farbige Menschen wurden - und werden es zum Teil noch immer - extrem würdelos behandelt. Menschenrechte wurden von der Regierung viele Jahre hindurch mit Füßen getreten.
Das Problem der Gewalt in Südafrika
Das offizielle Ende der Rassentrennung im Jahr 1994 hat einiges zum Besseren gewendet, der Gewalt in der Gesellschaft aber kein Ende bereiten können. Das belegen die internationalen Kriminalitätsstatistiken, in denen Südafrika eine traurige Spitzenposition einnimmt. Hillbrow zum Beispiel, ein Stadtteil von Johannesburg, gilt auch heute noch als der gefährlichste Ort der Welt.
Frieden und Versöhnung schaffen
Klar, dass auch wir vom Club der guten Hoffnung diese Situation nicht von heute auf morgen verändern können. Und doch; wir wollen versuchen, dass eines nicht in Vergessenheit gerät: Dass Frieden und Versöhnung die großen, die ganz wichtigen Ziele sind. Dass der Weg dorthin nach den Erfahrungen von Gewalt und Diskriminierung keine leichter ist, ist offensichtlich. Aber aufgeben gilt nicht! Was wir bereits gemacht haben und auch weiter tun wollen, erfahrt ihr hier .